Kaufkraftverlust beim Elterngeld: Eltern geraten unter Druck

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Durch Johannes Müller
- in
Fallende Münzstapel, die den abnehmenden Wert der Elterngeldleistungen darstellen.

BerlinDas Elterngeld wurde seit 2007 nicht erhöht. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat es etwa 38 Prozent an Kaufkraft verloren. Alles wird teurer: Wohnen, Kleidung, Lebensmittel. Der Mindestbetrag von 300 Euro bleibt unverändert. Es gibt keine Anpassung an die Inflation, obwohl das notwendig wäre. Ein Inflationsausgleich wäre sinnvoll.

Viele Familienmitglieder beziehen inzwischen Elterngeld Plus. Das versprochenen Anpassungen durch die Bundesregierung sind jedoch ausgeblieben. Die Einkommensgrenze für das Elterngeld wurde gesenkt. Ab April 2025 gilt eine neue Grenze von 175.000 Euro Jahreseinkommen, davor waren es 250.000 Euro.

In der Studie wird auf folgende Punkte hingewiesen:

  • Starker Kaufkraftverlust seit 2007
  • Keine Anpassung der Beträge
  • Einkommensgrenzen wurden gesenkt

Eltern mit besserem Einkommen spüren die Verluste ebenfalls. Immer mehr Familien erreichen den Höchstsatz von 1.800 Euro. Dieser hätte bei Inflationsausgleich auf 2.480 Euro steigen müssen. Der Verlust betrifft alle Einkommensschichten. Es sind Maßnahmen nötig, um diesen Trend zu stoppen.

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